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Der Anklamer Friedenswald

Die Initiative Wald für Frieden fand viel Unterstützung bei den Anklamern. Diese haben verstanden, daß keine Zeit mehr für verbale und zeitraubende Erörterungen zum Klimaschutz gegeben ist, sondern daß es auf rasches und effektives Handeln ankommt, wenn ein Klimakollaps verhindert werden soll. Sie haben verstanden, daß der dringliche Aufruf von Wangari Maathai nicht ein Aufruf für das nächste Jahrzehnt, sondern für 2007 ist.

Spontan haben 168 Personen verbindlich zugesagt, das Vorhaben Wald für Frieden und gegen Klimawandel mit Eigenleistungen verschiedenster Art zu unterstützen. 17 Bürger haben einen Baum gespendet. Allein das hätte aber nicht ausgereicht, um das Projekt zu realisieren. Gelungen ist das durch eine großzügige Förderung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE), die eine Zuwendung aus Erträgen der Bingo Umweltlotterie möglich machte. Eine Spende durch den Verein zur Förderung der Beschäftigungsinitiativen e.V., Strassburg war eine große Hilfe.

Nach sorgfältiger Vorbereitung wurden am 10.11.2007 von zahlreichen freiwilligen Helfern mit Spaten und viel gutem Willen, unter Ihnen der ehemalige Umweltminister von MV, Prof. Wolfgang Methling und der Bürgermeister der Hansestadt Anklam, Michael Galander, über 200 Bäume gepflanzt. Die dazu notwendige Sachkunde und der erforderliche Maschinenpark, wurde in einer freiwilligen Leistung durch Stadtförster Behrends und dessen Mitarbeitern sowie den GALA Bau Hagemann Anklam gesichert.

Die Initiative wurde in die offizielle Berichterstattung zur Kampagne „Pflanzen für den Planeten" des UN-Umweltprogramms (UNEP) aufgenommen (www.unep.org/billiontreecampaign). Es besteht kein Zweifel, daß Anklam, als die erste und vorerst einzige Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wald für Frieden, weiter an Profil als Stadt des Friedens gewinnt. Anklam wird so ein Beispiel geben, wie eine Stadt sich Fragen unserer Zeit stellt und zudem touristisch noch attraktiver werden.

 

So sieht der Friedenswald heute aus: Eine grüne Oase am Rande der Stadt!