Veranstaltungen 2013 im Friedenszentrum Anklam
wir laden Sie herzlich ein, zum Kurt-Kretschmann-Tag
eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Michael-Succow-Stiftung

"Deutschland - drittgrößter Waffenexporteur der Welt: Warum?"
Rundtischgespräch mit:
Sonja Steffen               SPD        und Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Martina Bunge     Linke       und Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Harald Terpe       Grüne      und Mitglied des Deutschen Bundestages
Hagen Reinhold         FDP         und Mitglied des Deutschen Bundestages
                                    CDU        erfolglos angefragt
Einführung und Moderation
Prof. Dr. Dr. Stephan Tanneberger

am 02. März 2013 um 16.00 Uhr
im ehemaligen Wehrmachtsgefängnis Anklam, Adolf-Damaschke- Str/Friedländer Str.
Der Veranstaltungsraum wird geheizt, dennoch empfehlen wir warme Kleidung.
Am 24. Mai 2013 um 19.00 Uhr
im ehemaligen NS-Wehrmachtsgefängnis Adolf-Damaschke-Strasse
Gas-Fieber
Fracking auch in MV? Was gemeinsam tun?

Filmvorführung und anschließende Diskussion mit

Christa Labouvie
(BI "Lebensraum Vorpommern" e. V.)
Detlef Stark (ANKLAMER AGRAR AG)
Dr. Mignon Schwenke (MdL LINKE)
Axel Kindler (BI "Lebensraum Vorpommern" e. V.)
PRESSEMITTEILUNG

Etwa 40 Teilnehmer hatten sich am Abend des 24. Mai im Zentrum für Friedenarbeit zusammengefunden, um gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Lebensraum Vorpommern" e.V die Arte Dokumentation „Gas-Fieber" zu sehen und über das Thema „Fracking auch in MV: Was gemeinsam tun?" zu diskutieren. Durch die aktuelle Bundestagsdebatte und die Ablehnung eines Fracking - Verbotes durch die MV Landesregierung, hatte die Veranstaltung sehr aktuelle Bezüge. Für manche der Besucher war das Thema Neuland. Sehr dankbar wurde deshalb eine Bildpräsentation aufgenommen, in der deutlich sichtbar wurde, dass Erdgasförderung, indem giftige Chemikalien mit Wasser und Sand in den Boden gepresst werden, um Gesteinsrisse in bis zu 1000 m Tiefe zu erzeugen, keine innovative, sondern falsche Strasse zur Energiewende ist. Wenn damit bei Inkaufnahme von zahlreichen Risiken und hohen Kosten Erdgas für einen Zeitraum von 13 Jahren gewonnen werden kann, dient das bestenfalls einigen Politikern und den Energiekonzernen, aber nicht den Menschen. Wie die Podiumsdiskussion an diesem Abend zeigte, ist das aber keineswegs überall klar. Platz genommen hatten im Podium Dr. M. Schwenke (MdL LINKE), E. Stark, (ANKLAMER AGRAR AG) und die beiden Vertreter der Bürgerinitiative C.Labouvie und A. Kindler. Die Moderation hatte der Vorstandsvorsitzende des Friedenszentrums Prof. S. Tanneberger übernommen. Die Diskussion mit einem sehr aufgeschlossenem Publikum, zu dem auch Bürgermeister M. Galander und der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Rankwitz/Usedom J. Dahms gehörten, zeigte, dass das Thema dringend an die Öffentlichkeit gebracht werden muss. So wie in den USA und Polen, der Film zeigt das, bevorzugen auch in Deutschland die Energiekonzerne „stilles" arbeiten. Wie eine Teilnehmerin sehr überzeugend sagte, allerdings nicht so still, dass man nicht schon von Zeit zu Zeit in Liepe/Usedom nachts leichte Erdstösse spürt. Insofern ist es ein sehr wichtiges Ergebnis der Veranstaltung, dass die anwesenden Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und vor allem von der Bürgerinitiative, sehr deutlich rasches Handel zusicherten. Dabei ist eine breite Unterstützung durch alle Bürger dringend notwendig. In diesem Sinne war es sicher sehr wertvoll, dass das Zentrum für Friedenarbeit das Thema "Fracking in MV" aufgegriffen hatte. Nun wird vielleicht mancher fragen, was hat Fracking mit Frieden zu tun. Sehr viel! Die Kriege dieser Tage, vor allem im mittleren Osten, sind Kriege um Erdöl. Aber diese kosten die Menschheit unendlich viel Geld und bringen keine Lösung. Besser wäre es, all das Geld, das die Welt für Waffen und Rüstung ausgibt, für eine wirkliche Energiewende in den nächsten 20 Jahren einzusetzen. Die Lösung kann nur heißen, endlich ernst zu machen mit der Erforschung und Nutzung der alternativen Energieträger Wind, Wasser, Wellen und Sonne. Und dabei darf es nicht um Profit, sondern um unsere Existenz gehen.

Zentrum für Friedensarbeit - Otto Lilienthal - Hansestadt Anklam
Sonnabend, 8.Juni 2013 von 10.00 bis 15.00 Uhr
Wochenende im Wald FÜR Frieden und GEGEN Klimawandel

auf dem Gelände in Anklam-Südstadt / Hamburger Ring,
gemeinsam mit der Wählergemeinschaft Initiativen für Anklam (IfA)
laden wir Sie ein, mit uns zu arbeiten, zu reden und froh zu sein.
PRESSEMITTEILUNG

Baum des Jahres 2013 im „Wald für Frieden und gegen Klimawandel"

Wie in allen Jahren hatte das Zentrum für Friedensarbeit am 8. Juni anlässlich des „Tages der Umwelt der Vereinten Nationen 2013" in den Wald für Frieden und gegen Klimawandel eingeladen. Dort stehen nun schon vierhundert Bäume, die vom Friedenszentrum aber auch von dessen Förderern und Freunden gepflanzt wurden. Nicht immer leicht alles zu pflegen. Umso erfreulicher war es, dass an diesem Tag Bürgermeister Galander, Bürgervorsteher Starigk und die Vorstandsmitglieder der Initiativen für Anklam (IfA), Udo Pasewald und Norbert Gehrke mit zu Hacke und Schaufel griffen. Sehr anerkennende Worte gab es dafür von den fleißigen Anklamern und deren Gästen, die sich „zum arbeiten und fröhlich sein", wie es im Programm stand, eingefunden hatten. Das alles würde allerdings keineswegs ausreichen, würden nicht immer und so auch an diesem Tag die „Waldprofis" an der Seite des Friedenszentrums sein. Zu nennen sind Stadtförster Behrends und seine Mitarbeiter. Ganz besondere ist aber Gartenbau Hagemann zu danken. Herr Hagemann sorgte auch für den Höhepunkt des Tags. Wie immer seit einem viertel Jahrhundert gibt es auch 2013 einen „Baum des Jahres". Das ist in diesem Jahr der Wild-Apfel. Ein solcher Baum wurde von Herrn Hagemann gespendet und vom Bürgervorsteher, Bürgermeister und den IfA Freunden gepflanzt. Nun freuen sich alle auf die rosa leuchtenden, später weißen Blüten diese Baumes in den kommenden Jahren. Noch mehr können sich aber alle darüber freuen, dass ihre Stadt Anklam einen so wichtigen Beitrag zum Umweltprogramm der Vereinten Nationen leistet. Der Klimawandel ist eine Realität. Aber eine Welt in Frieden kann mit dieser Realität fertig werden.

Prof. Stephan Tanneberger
Am 9. November 2013 um 17.00 Uhr
im ehem. NS-Wehrmachtsgefängnis.
Adolf - Damaschke - Straße 5a

Bäume pflanzen in Anklam gut für die Stadt...
aber nicht nur...
Filmveranstaltung "Mutter der Bäume" Wangari Maathai

anschließend Fragen der Zuschauer an die Experten Prof. Uta Berger