Veranstaltungen 2014 im Friedenszentrum Anklam
100 Jahre Kurt Kretschmann
Einleitung mit Dokumentarfilm

Podiumdiskussion
"Frieden zwischen den Menschen und mit der Natur braucht eine Energiewende."

Prof. Gerlach-Blumenthal (Einführung)
(bbw Hochschule Berlin)
Dr. Mignon Schwenke
(Energiepolitische Sprecherin    Fraktion die Linke Landtag Mecklenburg-Vorpommern)
Dipl. - Ing. Andreas Pörsch (HAB Hallen- und Anlagenbau GmbH Wusterhusen)
Chris Labouvie (BL "Lebensraum Vorpommern" e. V.)

am 22. März 2014 um 17.00 Uhr
im ehemaligen NS-Wehrmachtsgefängnis Anklam
Adolf-Damaschke- Str. / Friedländer Str.
Vorpommern Kurier vom 12.05.2014

Das haben Anklams Kandidaten vor
Von Caroline Schilko

Anklams Stadtpolitiker wollen nicht sparen. Erst auf Nachfrage verraten sie, wo sie den Rotstift ansetzen würden. Und auch dabei bleiben sie ziemlich vage.

Anklam. Die Frage ist gemein, aber simpel: „Sie müssen sofort 10.000 Euro im Haushalt sparen. Wem nehmen sie die weg?" Gefragt werden dies vier Kandidaten für die Anklamer Stadtvertretung: Sigrun Reese (FDP), Monika Zeretzke (LINKE), Norbert Gehrke (IfA) und Uwe Schultz (SPD) bei der Nordkurier - Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl im Friedenszentrum im alten Wehrmachtsgefängnis. Sparen ist und bleibt ein wichtiges Thema in der Hansestadt, hat sie doch immerhin schon über acht Millionen Euro Schulden. Und doch weichen alle vier Kandidaten zunächst der Frage von Moderator Jürgen Mladek aus. Erst als Jürgen Trapp aus dem Publikum noch einmal nachhakt, rücken die Vier raus mit der Sprache. Wenn es nach Sigrun Reese geht, würde das Stadtjubiläum nicht so teuer ausfallen. Schließlich haben die Stadtvertreter da erst vergangene Woche 35.000 Euro nachgeschossen. Norbert Gehrke hingegen würde das Geld lieber in der Stadtverwaltung einsparen. Der SPD - Politiker Uwe Schulz hält es für möglich, im Bereich Kultur zu sparen, wenn man die Akteure nur besser vernetzt. Einzig Monika Zeretzke weicht auch beim zweiten Mal aus, schließlich habe die Partei erst vergangene Woche dafür votiert, 40.000 Euro beim Kauf von Sirenen zu sparen. Das mit dem Sparen klappt also nur bedingt. Auch die Zielsetzungen für die kommende Legislaturperiode bleiben eher vage: Weiter sparen (Reese), Vereine weiter unterstützen (Zeretzke), weiterhin den Innenstadtausbau vorantreiben (Gehrke) oder eine konsequentere Verkehrsberuhigung (Schultz).
Und dennoch kann der Abend als Erfolg verbucht werden. Denn es wurde deutlich, dass die Anklamer keineswegs politikverdrossen sind. Fast bis auf den letzten Platz war das Friedenszentrum gefüllt: Ein gutes Zeichen für die Wahl. Und immerhin sind es ja noch zwei Wochen, in denen die Wähler (und natürlich auch der Nordkurier) den Kandidaten weiter auf den Zahn fühlen können.
Einzig eine Frage blieb offen: Was sagt eigentlich die CDU zu alledem? Die Christdemokraten blieben der Veranstaltung fern, weil sie sich an der Person prof. Stephan Tanneberger, dem Stiftungs-Chef des Friedenszentrums stören.

Kontakt zur Autorin
c.schiko@nordkurier.de <mailto:c.schiko@nordkurier.de>
Nordkurier - Redaktionsleiter Jürgen Mladek fühlte Norbert Gehrke (IfA), Monika Zeretzke (Linke), Sigrun Reese (FDP) und Uwe Schultz (SPD) (v.l.) bei der Podiumsdiskussion im Anklamer Friedenszentrum mit unbequemen Fragen auf den Zahn.
Wochenende im Wald für Frieden und gegen Klimawandel
am 05.07.2014

PRESSEMITTEILUNG
Zentrum für Friedensarbeit - Otto Lilienthal - Hansestadt Anklam

Am Sonnabend, dem 5. Juli 2014 hatte das Zentrum für Friedensarbeit gemeinsam mit der Initiative für Anklam (IfA) zum Wochenende im Wald für Frieden und gegen Klimawandel eingeladen. Erfreulicherweise folgten über dreißig Anklamer dieser Einladung, darunter Bürgermeister Michael Galander, der IfA Vorsitzender Udo Pasewald, Stadtförster Behrens sowie Hans -Joachim Hagemann. Dieser Tag hatte 2014 ganz besondere Bedeutung. Dank der großzügiger Unterstützung der Norddeutschen Umweltstiftung NUE aber auch privater Spender ist in den letzten Wochen die Zahl der gepflanzten Bäume auf 551 angewachsen. Darüber können sich alle Anklamer sehr freuen. Natürlich heißt diese Freude aber auch viel Pflegearbeit. Das gilt insbesondere bei der zum Teil komplizierten Wetterlage. Aber nach Einschätzung derer, die an diesem Tag in die Anklamer Südstadt gekommen waren, sind die vielen Probleme vom Friedenszentrum sehr gut bewältigt worden. Alle waren sich einig, dass der „Friedenswald" in wenigen Jahren ein Schmuckstück der Anklamer Südstadt sein wird, mit großem Nutzen für jeden der dort wohnt, aber auch als Beitrag der Anklamer zur Bewältigung des Klimawandels. Zusätzlich sollte nicht übersehen werden, dass hier auch für die Schüler der Region eine fast einmalig Ort des Lernens entstanden ist. In den letzten drei Jahren besuchten über 250 Schüler den „Friedenswald" und 2014 werden weitere dazu kommen. Dazu trägt bei, dass in jedem Jahr am Waldtag der Baum des Jahres gepflanzt wird. In diesem Jahr war es eine Trauben-Eiche (Fotos). Insgesamt wohl ein wichtiger Tag für die Stadt und die Anklamer. Diese zeigten sehr eindrucksvoll ihre Verbundenheit mit dem Ziel des Friedenszentrums: „Frieden zwischen den Menschen und mit der Natur".
Anklamer Adventsmarkt vom 19.12.2014-21.12.2014

Wir beteiligten uns mit einem Informationsstand in der
Nikolaikirche. Dabei wurden anregende und interessante Gespräche geführt.