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Spendenaufruf

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

wir wenden uns mit der Bitte an Sie, unsere Stiftung Zentrum für Friedensarbeit - Otto Lilienthal - Hansestadt Anklam mit einer Spende zu unterstützen.
Natürlich wissen wir dabei, dass wir nicht die Einzigen sind, die Spenden erbitten und wir wissen, wie viel Leid es in der Welt gibt. Jeder Fünfte kann nicht lesen und schreiben, jeder Vierte hungert. Heimatlose Kinder, Alte, Kranke brauchen eine hilfreiche Hand. Wir bitten trotzdem, weil wir überzeugt sind, dass Ihre Spende nicht nur anderen, sondern auch Ihnen ganz persönlich nutzt.

Unsere Welt sieht nicht gut aus. Und menschliches Leid ist dabei noch nicht alles. Klimakatastrophen, eine Energiekrise, das Aussterben tausender Arten in jedem Jahr bedrohen unsere Zivilisation und keiner, weder arm noch reich, kann sich vor diesen Bedrohungen schützen. Wenn wir Krankheiten wie Krebs, Aids nicht beherrschen, wenn bisher unbekannte tödliche Viren uns heimsuchen, wird keiner verschont. Wenn der Golfstrom seine Richtung ändert, wird in vielen Teilen der Welt keiner überleben.

Etwas zu tun gegen das Leid, für das Überleben, verlangt Maßnahmen, Forschung kostet Geld. Das haben wir nicht, wird gesagt. Aber wir haben es doch. 2.000 Milliarden $ gibt die Welt in jedem Jahr
für die Produktion von immer neuen Waffen und für Kriege aus. Mittel, die wir brauchen um Not zu lindern, um unsere Welt zu behüten. Ist das nicht ein lebensgefährlicher Widerspruch unserer Zivilisation?

Und eben mit diesem Widerspruch wollen wir uns in Anklam beschäftigen. Wir haben uns im Sinne des Vermächtnisses von Albert Einstein zusammengefunden, um für den Frieden in der Welt zu wirken, weil Frieden die Voraussetzung dafür ist, um alle die Probleme zu lösen, die die Menschen bedrücken und für welche engagierte Menschen und deren Organisationen auf der ganzen Welt Spenden sammeln. Ohne Frieden auf der Welt wird menschliches Leid nicht zu verhindern sein und ohne Frieden hat unsere Zivilisation keine Chance.

Dabei haben wir uns erinnert, dass der große Sohn dieser Stadt, Otto Lilienthal, sein Leben dafür gegeben hat, dass die Menschen fliegen lernen sollten, um in Frieden zusammen zu leben. Aber auch daran, dass in dieser Stadt am Ende des Schlimmsten aller Kriege junge Menschen hingerichtet wurden, weil sie diesen Krieg nicht mitmachen wollten. Ihr Vermächtnis zu wahren, indem wir die Gebäude des Militärgefängnisses und die ehemalige Militärschule erhalten, ist für uns Herausforderung und Auftrag.

"Frieden zwischen Mensch und mit der Natur" steht über unserer Tür. Dafür wollen wir in Anklam arbeiten, überzeugen. Das heißt, Frieden und nicht Krieg spielen mit dem Computer, Videos ohne Gewalt für junge Leute, Anti-Kriegsfilme, Gesprächsrunden mit Friedensforschern, mit Prominenten.
Das heißt, eine offene Tür für Jugendgruppen, egal ob Umweltschützer oder kirchliche Gruppen, das heißt, Kunst für den Frieden, Friedensjournalismus, Friedensforschung.

Gemeinsam mit vielen und im Dienst aller, wollen wir einen konkreten Beitrag zum Frieden auf der Welt leisten. Wir sehen darin die einzige Chance, um dem wachsenden Leid der Menschheit und den Risiken für deren Zukunft zu begegnen.

Jede noch so kleine Spende wird uns helfen, unseren Beitrag zu leisten. Reihen Sie sich entsprechend Ihren Möglichkeiten ein, überweisen Sie uns eine Spende auf das Konto der Stiftung.
Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung, wenn Sie auf der Überweisung oder in unserem Büro Ihre Adresse hinterlassen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren Beitrag und würden uns freuen, Sie zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.